Von der Schwächung des Solidarsystems bis zum Ausverkauf des Mittelstands an Investoren, die sich dem Standort und den Menschen nicht verbunden fühlen: Welche Gefahren Linke übersehen wenn sie Vermögenssteuern fordern.

Wenn wir die Unternehmen mit einer #Vermögenssteuer schwächen, schwächen wir die Maschine, die weite Teile unseres Sozialsystems finanziert. Das wäre in mehrfacher Hinsicht ein Eigentor – und  zudem eine unsoziale Überlegung, die auf Neid und Missgunst, aber nicht auf wirtschaftlicher und auch nicht auf sozialer Kompetenz beruht.

Um es klar zu sagen: Eine #Vermögenssteuer ist ein Angriff auf die (derzeit ohnehin oft schwindende) Liquidität der Unternehmen – und damit auf Lohnsicherheit, Arbeitsplätze und das Solidarsystem.

Die Gefahr ist größer, als viele glauben: Nur ein Bruchteil des Vermögens von Unternehmern ist liquide, das meiste ist investiert. Wer an diese Reserve rangeht, nimmt in Kauf, dass Betriebe verkauft werden – zum Beispiel an ausländische Investoren, die sich dem Standort und den Menschen nicht verbunden sind. Damit würden Entlassungswellen drohen

Die #Vermögenssteuer wäre damit ein klassisches Beispiel für linke Politik, die „Gerechtigkeit“ schaffen will, aber das genaue Gegenteil erreicht: Eine unumkehrbare Schwächung des Mittelstands als Rückgrat der Wirtschaft – auch zulasten derer, die angeblich profitieren.

Angesichts dieser Debatte – die anderswo kaum geführt wird, etwa in Österreich & Schweiz – bleibt die deutsche Politik ein Wackelkandidat, dem Wirtschaft und Unternehmer nicht richtig vertrauen können. Deshalb hoffen so viele von uns auf Friedrich Merz.      

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